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    "title": "\u00d6sterreich zwischen KI-Euphorie und Skepsis \u2013 GenZ treibt den Wandel voran ",
    "modified_at": "2026-06-15 12:36:29",
    "published_at": "2026-03-02 23:00:00",
    "url": "https://presse.world4you.com/osterreich-zwischen-ki-euphorie-und-skepsis-genz-treibt-den-wandel-voran",
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    "culture": "de_AT",
    "language": "DE",
    "subtitle": "K\u00fcnstliche Intelligenz ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen, doch der Graben zwischen den Generationen ist tief. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Internet-Kompass des Webhosters world4you auf Basis einer repr\u00e4sentativen Studie in Zusammenarbeit mit YouGov. W\u00e4hrend \u00fcber die H\u00e4lfte der \u00d6sterreicher:innen (53 Prozent) generative KI bereits ausprobiert hat, zeigt sich bei genauerem Blick ein gespaltenes Bild: Die \u201eGen Z\u201c prescht voran, w\u00e4hrend die \u00e4lteren Generationen und die Arbeitswelt noch z\u00f6gern.",
    "slug": "osterreich-zwischen-ki-euphorie-und-skepsis-genz-treibt-den-wandel-voran",
    "body": "<p>&nbsp;</p><h4 id=\"digitale-zweiklassengesellschaft-und-gemischte-stimmung\" >Digitale Zweiklassengesellschaft und gemischte Stimmung</h4><p>Grunds&auml;tzlich blicken die &Ouml;sterreicher optimistisch auf die digitale Zukunft, wenn es auch gro&szlig;e Unterschiede gibt: 37 Prozent haben eine positive Einstellung zu KI, w&auml;hrend lediglich ein Viertel (26 Prozent) ihr eher negativ begegnet. Auff&auml;llig ist, dass es im Vergleich eine hohe Unsicherheit zu geben scheint, denn mit 35 Prozent steht mehr als ein Drittel der Befragten dem Thema neutral gegen&uuml;ber. Ein genauerer Blick offenbart zudem massive demografische Unterschiede: KI ist eindeutig ein Thema der j&uuml;ngeren Menschen. 77 Prozent der 18- bis 24-J&auml;hrigen haben generative KI bereits genutzt und 55 Prozent dieser Gruppe sehen die Technologie positiv. Im starken Kontrast dazu steht die Generation 55+, denn hier ist die Nutzung nur etwa halb so hoch (36 Prozent) und auch die positive Einstellung sinkt auf etwa die H&auml;lfte (26 Prozent). Auch zwischen den Geschlechtern zeigt sich eine Diskrepanz in der Bewertung &ndash; M&auml;nner sind mit 43 Prozent deutlich positiver als Frauen (31 Prozent) eingestellt. Erfreulich ist jedoch, dass die Neugier gegen&uuml;ber generativer KI am Ende geschlechter&uuml;bergreifend ist: Bei der tats&auml;chlichen Nutzung liegen M&auml;nner (56 Prozent) und Frauen (50 Prozent) fast gleichauf.</p><h4 id=\"vom-spielzeug-zum-werkzeug-der-weg-ist-noch-weit\" >Vom Spielzeug zum Werkzeug: Der Weg ist noch weit</h4><p>Trotz der hohen Experimentierfreude hat sich KI noch nicht als t&auml;gliches Werkzeug etabliert. Lediglich neun Prozent der Befragten nutzen die Technologie regelm&auml;&szlig;ig. Ein gro&szlig;er Teil (45 Prozent) hat KI bislang &bdquo;nur ein wenig ausprobiert und nicht weiter genutzt&ldquo;. &Uuml;berraschend ist die geringe berufliche Relevanz: Nur drei Prozent setzen KI &uuml;berwiegend im Job ein, w&auml;hrend 13 Prozent sie privat nutzen. Wer sich der Technologie sogar g&auml;nzlich verweigert, tut dies vor allem aus mangelndem Verst&auml;ndnis oder Vertrauen: Fast die H&auml;lfte der Nicht-Nutzer (48 Prozent) sieht schlicht keinen Bedarf, 32 Prozent wissen nicht, wof&uuml;r sie KI konkret einsetzen sollen, und ein Drittel (33 Prozent) gibt an, der Technologie grunds&auml;tzlich zu misstrauen.</p><p>&bdquo;Die Ergebnisse zeigen ganz klar: Die Neugier der &Ouml;sterreicherinnen und &Ouml;sterreicher ist geweckt, aber der &sbquo;Praxis-Funke&lsquo; springt noch zu langsam &uuml;ber. Viele sehen KI gegenw&auml;rtig noch als interessante Spielerei denn als echten Probleml&ouml;ser. Unsere Aufgabe als Technologiebranche ist es nun, vom Hype zur Anwendung zu kommen und konkrete Use-Cases aufzuzeigen und diese auch in die bestehenden Arbeitsabl&auml;ufe und Prozesse integrierbar zu machen, damit Vertrauen entsteht. Dann wird aus dem &sbquo;Mal ausprobieren&lsquo; zunehmend ein echter Mehrwert f&uuml;r den digitalen Alltag und den Wirtschaftsstandort &Ouml;sterreich&ldquo;, sagt Sandra Trummer-Gabler, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin von world4you.</p><h4 id=\"uber-die-umfrage\" >&Uuml;ber die Umfrage</h4><p>F&uuml;r den world4you Internet-Kompass wurden im September 2025 insgesamt 2.005 Personen durch das Marktforschungsunternehmen YouGov online befragt. Die Erhebung wurde nach Alter, Geschlecht und Region quotiert und die Ergebnisse anschlie&szlig;end entsprechend gewichtet. Die Befragung ist repr&auml;sentativ f&uuml;r die &ouml;sterreichische Bev&ouml;lkerung ab 18 Jahren.</p><p>&nbsp;</p>",
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